Nach einem überraschend kurzweiligen und relativ angenehmen Flug, der nur von einem permanent quakenden chinesisches Baby getrübt wurde, bin ich nun in San José und versuch mich schon mal ein wenig einzuleben, auch wenn ich das alles bisher noch nicht so recht einschätzen kann.

Wir (Mandy, Franzi und ich) sind in einem echt süßen Hostel nahe des Stadtzentrums untergekommen. Die Stadt, bzw. Innenstadt ist herhältnismäßig klein, sodass wir eigentlich alles zu Fuß machen könnten, was wir die ersten Tage auch gemacht haben. Wirklich angetan bin von der Stadt bisher noch nicht, obwohl wir schon die ein oder andere schöne Ecke gesehen haben. Allerdings kann man nicht sagen, dass San José besonders hübsch ist.
Die Abende und Nachmittage verbringen wir momentan noch größtenteils im Hostel, da es hier zum einen

ab ca. 15 Uhr (wobei man sich da auch nicht wirklich drauf verlassen kann) zu regnen beginnt. Und das meist richtig! Zum anderen sollte man sich als Tourist oder "Gringo"- ähnlicher Mensch sobald es dunkel wird, nicht mehr allein auf den Straßen aufhalten. Da dies am ca. 17.30 Uhr der Fall ist, schränkt uns das natürlich auch etwas ein. Aber das Hostel hat ja Wlan und auch sonst lässt es sich hier in den Hängematten ganz gut aushalten ;-) Wir erholen uns einfach noch ein wenig vom Jetlag und entspannen ein bisschen bis das Studium losgeht...
Heute haben wir einen etwas halsbrecherischen Trip zu einem Küstenort namens Jacó gemacht, bei dem wir auf der Suche nach dem Bus zunächst Bekanntschaft mit dem für Touristen sehr unschönen Coca Cola Viertel gemacht

haben (da werden wir so schnell auf jeden Fall nicht wieder lang laufen) und dann festellen mussten, dass der Bus doch teurer war als gedacht (unsere Portemonnaies hatten wir in weiser Voraussicht im sichereren Hostel gelassen und sind nur mit ein wenig Kleingeld in den Taschen losgelaufen). Wir wären mit dem Geld auch ohne weiteres ausgekommen, wenn wir nicht von nem Taxifahrer schön übers Ohr gezogen worden wären... das schwere Los des europäischen Äußeren.
Jacó an sich war eher enttäuschend, ein recht touristischer Ferienort für Amerikaner mit sehr guten Wellen zum Surfen, dem jedoch irgendwie das paradisis

che Flair fehlte, das wir erwatet hatten. Die Busfahrt dahin war dafür umso schöner, viel unberührte Natur und authentische Dörfer.
OK, das war jetzt recht viel für den Anfang, ich versuch mich beim nächsten Mal kürzer zu fassen ;-) Auch wenn mir hier in Costa Rica bisher das WOW Feeling noch fehlt, bin ich überzeugt, dass das auf jeden Fall noch kommt, sobald wir aus San José raus sind und das richtige Reisen (natürlich auch das Studieren ;-)) losgeht.
Also dann bis zum nächsten WOW ;-)